Von Krabi aus ging es mit dem Bus
nach Ko Samui. Eine Faehre brachte uns auf die drittgroesste Insel Thailands. Nach
ca. 1,5 Stunden Bootfahrt kommen wir an der Jetty in Nathon, dem Hauptort der
Insel an. Wir quartieren uns in Mae Nam, im Norden der Insel ein. Hier laesst
sich noch eine guenstige Unterkunft finden. Am Abend sitzen wir am Strand und starren
in den Sternenhimmel und hoeren dem Meer beim Rauschen zu, untermalt mit
Gitarrenspiel und Gesang von einer kleinen Truppe Franzosen, die nicht weit von
uns entfernt sitzen.
Warum sind wir auf Ko Samui?
Hier lebt seit zwei Jahren Heiko,
Kerstins Onkel mit seiner Frau Lek und diese beiden wollten wir auf unserer
Reise besuchen. Am naechsten Tag machten wir uns auf, die Adresse hatten wir ja
und traffen uns mit den beiden. Heiko lud uns gleich zu sich nach Hause ein.
Sie waren gerade umgezogen, aber das sollte doch kein Problem sein. Wir haben
uns gut unterhalten und er hat uns ein paar Tips gegeben was man sich alles auf
der Insel anschauen sollte. Abends wurden wir von den beiden noch zum Essen
eingelanden, natuerlich gab es typisch thailaendisch Kost (Tom Yam Ka Gai – Lemongrassuppe
mit Kokosnussmilch und Huenchen) – absolut lecker.
Wir hatten uns bereits am Vortag
einen Roller fuer die 4 Tage, die wir auf der Insel verweilten, geliehen. Auf
ging es zum Big Buddha, im Nordosten der Insel. Der grosse goldglaenzende
Buddha ist 12 m hoch und zugleich die Hautsehenswuerdigkeit der Insel. Er wacht ueber der
Bucht und gilt fuer Thais als Wallfahrtsstaette Samuis schlechthin. Gleich nebenan liegt der Tempel Wat Plai
Laem. Anfang des 21. Jhs. wurde diese sehr aufwendig verzierte und verschnoerkelte
Anlage erbaut. Ueber Buddhas Bauch streicheln soll ja bekanntlich Glueck bringen, dann machen wir das einfach mal. Ein kuenstlich angelegter See umgibt die beiden Statuen. Alles wirklich sehr
aufwendig gestaltet, aber fuer unseren Gechmack ein wenig zu kitschig.
Bucht und gilt fuer Thais als Wallfahrtsstaette Samuis schlechthin. Gleich nebenan liegt der Tempel Wat Plai
Laem. Anfang des 21. Jhs. wurde diese sehr aufwendig verzierte und verschnoerkelte
Anlage erbaut. Ueber Buddhas Bauch streicheln soll ja bekanntlich Glueck bringen, dann machen wir das einfach mal. Ein kuenstlich angelegter See umgibt die beiden Statuen. Alles wirklich sehr
aufwendig gestaltet, aber fuer unseren Gechmack ein wenig zu kitschig.
mehr im Landesinneren liegt. Von dort aus
bot sich ein schoener Blick auf die Insel und auch auf die Landebahn des Flughafens. Ja, Ko Samui hat einen eigenen Flughafen. Hier landete ca. jede viertel Stunde
ein Flieger mit noch mehr Urlaubern
drin. Von der Infrastruktur ist Ko Samui wirklich gut ausgebaut. Es gibt eine Ringstrasse, auf der man in ca. 2 Stunden die Insel umrundet hat. An den schoenen Stranden sind die Hotels wie an einer Perlenkette aufgereiht. Sehr schoene stilvolle Unterkunfte wurden dort hingezimmert, fuer die man natuerlich das notwendige Kleingeld mitbringen muss.
Aber verschliessen doch gerade
diese Anlagen auch
den Blick auf die Straende. Gluecklicherweise waren wir in der Nebensaison auf
Ko Samui und fanden noch einen einsamen Strandabschnitt, den wir nur fuer uns
allein hatten. Zwar musste man fast einen halben Kilometer ins Wasser laufen,
um dass einem das Wasser bis zur Huefte stand, darfuer hatten wir aber das Meer
fuer uns. Abends ging es dann bei Heiko und Lek vorbei, nochmal schnell
die letzten Burger der Tropicana Bar essen und ab ging es auf den Nachtmarkt. Dieser wird jeden Abend an einer anderen Ecke der Insel aufgebaut. Hier kann man sich durch gegrillte und gebackene Koestlichkeiten jeder Art bis hin zu frischem
Obst, geschmackvollen Obstsaeften und Cocktails schlemmen und schluerfen. Natuerlich kann man auch wieder unzaehlige
Handicrafts ergattern. Besonders
schoen war der Nachtmarkt im Fisherman’s Village bei Bo Phut. Fischer gibt es
heute hier nicht mehr, aber die alten, oft restaurierten hoelzernen
Ladenfronten, in denen neben Restaurants auch andere Geschaefte wie Schmuck und
Kleidungslaeden Quartier bezogen haben, blieben erhalten und sorgen fuer das
einzigartige Flair dieses Ortes.
diese Anlagen auch
den Blick auf die Straende. Gluecklicherweise waren wir in der Nebensaison auf
Ko Samui und fanden noch einen einsamen Strandabschnitt, den wir nur fuer uns
allein hatten. Zwar musste man fast einen halben Kilometer ins Wasser laufen,
um dass einem das Wasser bis zur Huefte stand, darfuer hatten wir aber das Meer
fuer uns. Abends ging es dann bei Heiko und Lek vorbei, nochmal schnell
die letzten Burger der Tropicana Bar essen und ab ging es auf den Nachtmarkt. Dieser wird jeden Abend an einer anderen Ecke der Insel aufgebaut. Hier kann man sich durch gegrillte und gebackene Koestlichkeiten jeder Art bis hin zu frischem
Obst, geschmackvollen Obstsaeften und Cocktails schlemmen und schluerfen. Natuerlich kann man auch wieder unzaehlige
Handicrafts ergattern. Besonders
schoen war der Nachtmarkt im Fisherman’s Village bei Bo Phut. Fischer gibt es
heute hier nicht mehr, aber die alten, oft restaurierten hoelzernen
Ladenfronten, in denen neben Restaurants auch andere Geschaefte wie Schmuck und
Kleidungslaeden Quartier bezogen haben, blieben erhalten und sorgen fuer das
einzigartige Flair dieses Ortes.
So unterschiedlich kann das Wetter sein. Ja, waehrend unsers Aufenthaltes auf Ko Samui hatte es auch des oeftern geregnet, aber irgenwie sieht es mystisch aus?!

Am naechsten Tag rollten wir auf
der Ringstrasse zu ein paar nett gestalten Felsen, Hin ta und Hin Yai. Zu
Deutsch heisst es so viel wie Grossvater- und Grossmutterfelsen. Mal abgesehen
von der Abzweigung findet man diese Attraktion dann recht leicht, weil wie
immer sich Souvinierlaeden am Rande der Sehenswuerdigkeit saeumen. Und dann
sahen wir hin schon, den Grossvater. Gut sichtbar, ragt dieser Stein wie ein
perfekt geformter Phallus aus dem Meer.
Meer, Regen und Wind haben die uralten Steine so
geschliffen, dass sie wie genaue Abbildungen eines maennlichen und eines
weiblichen Geschlechtteiles aussehen, die brav nebeneinander stehen. Was hat
sich Mutter Natur dabei gedacht?... Der Legende nach erinnern die Steine an ein
hier gestrandeste aelters Ehepaar, welches vor tausend Jahren vor der Kueste
Schiffbruch erlit.

Nun waren die 4 Tage auch schon
vorbei, die Zeit verging wie im Fluge. Wir verabschieden uns von Heiko und Lek
und sagen vielen Dank fuer die herzliche Begruessung. Fuer den einen ist Ko
Samui die schoenste Insel der Welt, fuer den anderen nach Mallorca das 18.
Bundesland Deutschlands. Fuer unseren Geschmack zu wenig Thailand und zu viele Schwarz-Rot-Gold
Flaggen.
Auf geht’s nach Bangkok!
Nachtrag:
Mirko auf unserem Flitzer. Rechts im Bild eine von vielen Tankstellen. Hier kommt der Sprit noch aus der Flasche.







































